Blog by Markus Müller

Mein Lifestyle, meine Hobbies und alles dazwischen.

Umstieg auf eine vegane Ernährung

Ich verfolge nun schon seit Jahren Steve "Stevinho" Krömer mit seiner Arbeit in der Gamingszene und des Justnetworks. Immer wieder erzählt er auch aus seinem Leben abseits des Zockens. Immer mal wieder geht er mit einem Projekt an den Start und berichtet darüber. Zuletzt hatte er ein Projekt - vegane Ernährnung in einer 30-Tage Challenge von Attila Hildmann.

Da ich selbst schon lange versuche, mich mehr oder weniger gesund zu ernähren, fand ich dieses Projekt natürlich sehr interessant. Stevinho hat das Projekt nun 30 Tage durchgezogen und immer wieder darüber berichtet. Laut seinen Erfahrungen wurde er fitter und hatte keine Magenprobleme mehr. Die Rezepte empfand er alle für sehr lecker. Durch dieses Projekt hat er sich auch viel intensiver mit dem Thema Ernährung, Vitamine und Mineralstoffe auseinander gesetzt.

Durch sein Projekt hat der mich dazu motiviert auch diese 30 Tage Challenge durch zu ziehen. So hab ich mir am 22. Mai 2013 das Buch Vegan for Fit von Attila Hildmann gekauft. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ein Alles-Esser. War oft schlapp und müde, vor allem auf der Arbeit. Sporadisch plagten mich auch Magenkrämpfe von bestimmten Lebensmitteln. Aber ich weiß bis heute nicht genau von welchen.  Ich habe die 30-Tage Challenge gemeinsam mit meiner Freundin durchgezogen und bin seither auch dabei geblieben. Im Folgenden aber alles im Detail.

Die Grundausstattung

Zunächst habe ich mir eine Grundausstattung zugelegt. Wie erwartet war dies zunächst mal sehr teuer. Von Philips gab es den HR1370/90 Stabmixer. Dann einen Spiralschneider für die Zucchini Nudeln und eine Gourmet Trüffel Hobel. Dann kamen die Lebensmittel. Hier habe ich viele Produkte kennen gelernt von denen ich bis heute nichts wusste. Darunter fallen Quinoa und Amarant sowie Nussmuse wie z.B. weißes Mandelmus.

Zu der Grundausstattung gehörten

  • Stabmixer
  • Gourmet Hobel
  • Spiralschneider
  • Amarant
  • Gepopptes Amarant
  • Sojamilch
  • Mandelmilch
  • Hafermilch
  • Weißes Mandelmus
  • Quinoa
  • Tofu
  • Räuchertofu

Von dem Stabmixer bin ich sehr begeistert. Neben den 2 normalen horizontalen Klingen, hat er noch 2 vertikale Klingen. Es muss nicht zwingend der Vitamix für 650 € sein den Hr. Hildmann in seinem Buch empfiehlt. Mit dem Philips habe ich bis jetzt alles mühelos klein bekommen. Von Eiswürfeln bis hin zu gefrorenen Früchten für das Fruchteis. Auch die Konsistenz des gemixten Eises war überzeugend.

Produkte und Preise

Die Preise für Ausstattung mit veganen Produkte halten sich die Waage, es gibt Artikel die sind sehr teuer. Darunter fallen z.B. Goji Beeren, Nussmus (weißes Mandelmus) sowie allgemein Nüsse. Und es gibt Produkte die kosten, sage ich mal, den normalen Preis. Wenn man nun strikt nach dem Buch geht, lebt man relativ teuer, da hier sehr viel dieser Nussmuse genommen wird oder bspw. Nur Bio Produkte. Allerdings bin ich der Meinung, dass man auch nicht alle Produkte kochen muss bzw. kann man die Menge variieren. Ich für meinen Teil bin auch der Meinung, dass der Körper mit das wichtigste ist was man hat. Warum also in teure Luxusartikel, Klamotten, Auto usw. investieren und beim eigenen Körper sparen wo es nur geht. Günstiges Fleisch mit Phosphaten und Antibiotika Rückständen in sich rein stopfen. Cholesterin mit viel Käse und Fleisch hoch treiben. Künstliche Aromen und Konservierungsstoffe u.v.m.  All das kann doch nicht gut sein. Daher denke ich, das man sich Luxus in Form von gesundem Essen gönnen sollte.

Geschmack und Rezepte

Vom Geschmack her bin ich von den neuen Rezepten sehr begeistert. Ich habe so viel Neues kennen gelernt. So viel das richtig gut schmeckt und zudem noch gesund ist. Ich nutze viel mehr Gemüse und Nüsse, variiere die Rezepte aus dem Buch oder koche meine alten Rezepte vegan. Bisher vermisse ich die alte Zeit kein Stück. Sehr selten mache ich aber dennoch eine kleine Ausnahme und gehe mit Freunden zur Currybude. Dies aber eher aus sozialen Gründen. Vermissen tue ich es nicht. Aber mit dem Buch Vegan for Fit alleine kommt man nicht aus. Diese Challenge ist eher für diejenigen, die vegan und gesund abnehmen wollen. Hier wird vor allem auf leere Kohlenhydrate verzichtet und es wird auf gesunde ungesättigte Fette gesetzt. Daher habe ich mir noch das Buch Vegan for Fun gekauft, ebenfalls von Attila Hildmann. Hier findet man auch viel mehr Nudel- und Kartoffelgerichte. Darüber hinaus gibt es im Internet auch sehr viele Rezepte die probiere.

Neues Körpergefühl

Für mich hat sich die Umstellung auf eine vegane Lebensweise gelohnt. Ich fühle mich einfach besser und gesünder. Ich habe nach dem Essen kein völlegefühl und bin auch nicht müde. Ich fühle mich energetisch und nicht mehr so schlapp wie früher. Ich bin im Büro durchgängig wach und habe keine Tiefpunkte mehr. Ich verzichte fast gänzlich auf Kaffee. Ich brauche ihn nicht mehr um wach zu bleiben. Ich trinke morgens meinen Power Shake mit Guarana bzw. meinen Matcha Tee und bin den ganzen Tag fit. Die Magenkrämpe hatte ich seit Mai nicht mehr. Zudem habe ich 7 Kilo abgenommen. Durch mehr Sport versuche ich das nun an Muskelmasse wieder zuzunehmen. Weniger Fett - mehr Muskeln!!

Vitamine und Mineralien

Ein oft diskutiertes Thema ist ja auch, dass sich Veganer ja angeblich nicht ausreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgen. Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Sicherlich gibt es Veganer die Mangelerscheinungen haben. Aber wie jeder Mensch kann das an unausgewogener Ernährung liegen. Und sicherlich gibt es viele Menschen die alles Essen und trotzdem Mängel aufweisen. Die Industrie mit ihren Vitamin Präparaten wurde sicherlich nicht wegen der Veganer aufgebaut. Ich finde eher, als informierter Veganer lebt man viel bewuster. Ich selbst habe mich sehr viel mit der Materie auseinander gesetzt und bin der Meinung, dass ich nun viel ausgewogener esse als je zuvor. Darüber hinaus habe ich mir das auch beim Arzt so bestätigen lassen durch ein Bluttest. Alle Werte sind im grünen Bereich und auch mein Cholesterin, der im damaligen Bluttest leicht erhöht war, ist gesunken. Eisenwerte und Vitamin B12 sind auch im grünen Bereich. Ich muss aber dazu sagen, Vitamin B12 supplementiere ich mit Vitasprint bzw. vor dem Sport durch Doppelherz Mischung aus Magensium + B6 + B12. Eisen nehme ich genug durch die Nahrung auf unter anderem durch Quinoa, Amarant und Linsen.

Fazit

Vegane Ernährung kann teurer sein als normale Ernährung. Hier sollte man mehr als ein Buch anschauen und sich ein Sortiment an Rezepten aufbauen die den Geldbeuten nicht allzu sehr strapazieren. Auf eine omnivore Ernährung kann ich gut verzichten und fühle mich in viele belangen einfach gesünder und fitter. Man sollte ich aber auf jeden Fall mit der Thematik auseinander setzten um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Supplementierung von Vitamin B12 ist auf jeden Fall notwendig. Dies kann der Körper aber bis zu 2 Jahren speichern. Ein jährliches Blutbild beim Arzt würde ich jedem empfehlen. Schließlich sollte jeder wissen wo er steht. Ich selbst werde auf jeden Fall bei der veganen Ernährung bleiben wobei ich mich auf hier nicht strikt selbst dogmatisiere und nicht ausschließlich Bio einkaufen werde.

5 Monate vegane Ernährung
EDV Dokumentationen #1

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