Blog by Markus Müller

Mein Lifestyle, meine Hobbies und alles dazwischen.

Rückblick auf meine MMO Karriere

Angefangen mit einem MMO habe ich damals zu Release von World of Warcraft. Aber warum gerade WoW und nicht vielleich Guild Wars? Das ist ganz einfach. Ich habe zu seiner Zeit viel Warcraft 3 gespielt und sogar davor schon die Teile 1 und 2 mit jeweiligen Add-Ons. Ich war fasziniert von der Story und habe mir auch alle Bücher gekauft und war mit den Charakteren des Spiels vertraut. Daher musste es einfach WoW sein.

Zuvor war mir die ganze Online RGP Szene ziemlich unbekannt. Das es noch solche Spiele davor gab war mir unbekannt. Damals hatte ich ja auch noch nicht so den Onlinezugang bzw. auch nicht das nötige Kleingeld um ein P2P Spiel zu spielen. Das kam alles erst zu Zeiten von WoW. Daher war das auch alles erstmal neu für mich und es war schon faszinierend. Man war in einer Welt mit anderen Spielern, hatte seine Quests und Aufgaben und es hat verdammt viel Spaß gemacht. Schlecht war das Spiel keineswegs, man hatte auch damals einfach noch keine Ansprüche oder Vorstellungen wie das Spiel sein sollte. Man konnte alles ganz neu erleben. Damals habe ich dann einen Schurken gerollt. Da wusste ich auch noch nicht, das mir diese Klasse so gut liegt aber Krieger hat mir noch nie sonderlich gut gefallen und Magier war mir zu Klassisch, sodass ich etwas neues testen wollte.Im Laufe der Zeit lernte ich dann über gemeinsames Questen meine damalige Gilde "Elunes Erben" kennen. Die Gruppe rund um "Shaelvon" war zunächst sehr ruhig und es wurde so gut wie nichts unternommen. Viele, darunter auch ich, wollten schon die Gilde verlassen, aber da ich ein treues Tierchen bin, hab ich mal auf den Putz gehauen und siehe da, auf einmal hat es geklappt. Wir hatten im laufe der Zeit viel Spaß zusammen. Später kam dann ein TS und wir lernten uns besser kennen und daraus wurde eine gute Freundschaft. Auch mit den Neuen die dann dazu kamen wie Peck, Deephunter oder Grasshoper hat man sich schnell verstanden.Später kamen dann die Raids. Zunächst habe ich nur gehört, das es Instanzen gibt, wo man mit 40 Leuten rein muss. Ich konnte mir noch nichts genaues darunter vorstellen aber ich habe mich dann schlau gemacht und bin dann einer Raidgruppe beigetreten - damals "Zirkelraids RG2". Die Elunes Erben konnten damals als Gilde keine Raidgruppe stellen, das war auch nicht beabsichtigt und damals gab es viele Raids die aus vers. Gilden bestand. So gingen wir dann also nach MC, BWL und später Ahn'Quirai. Leider löste sich die Gruppe mit AQ40 auf, was meiner Meinung daran lag, dass der Gildenleiter sich mehr und mehr dem Spielen widmete und die Leitung an jemanden abgetreten hat. Unser erster Gildenleiter hatte aber einen gewissen Führungsstiel und das nötige Charisma sag ich mal welches keiner der anderen hatte.Danach schloss ich mich dann einer neuen Raidgruppe an, die sich aus ausgewählten Spielern des alten Raids zusammenschloss. Dort blieb ich aber auch nicht lange, da der Erfolg ausblieb und ich eigentlich meiner ersten Raidgruppe treu war aber den Zerfall dann nutzte um mich nach einer guten Raidgruppe umzusehen. Zu der Zeit haben die Schwingen des Phoenix wieder rekrutiert und ich nutzte diese Chance. Zunächst habe ich mich bei einem Spieler ingame gemeldet, der mich dann an den Poolleiter verwies. Nach einer bewerbung im Forum und einem Gespräch im TS war ich dann dabei. Die Schwingen des Phoenix (SdP) war eine Raidgilde, also musste ich die Elunes Erben verlassen, war aber dennoch nach jedem Raid mit ihnen auf dem TS. Bei SdP hatte ich dann die schönste Raidzeit bis ich dann mit WoW aufhörte. Unser Raidleiter Charsomyr war wieder ein sehr charismatischer Typ der es super verstand den Raid zu leiten und motiveren. Wir hatten viele Erfolge und es war damals genau das was ich gesucht habe - Leistungs- und Erfolgsorientieres Raiden mit einer guten Stimmung und einem sehr guten Raidleiter. Kurz vor dem Endboss von Sunwell habe ich mich aus WoW und von dieser Gilde dann still und heimlich verabschiedet. Ich konnte diese Leistung die erwartet wurde sowie die Zeit einfach nicht mehr aufbringen und wollte den Raid auch nicht durch meine demotivation und durch häufiges AFK behindern. Leider hatte ich auch nie den persönlichen Draht zu der Gilde da ich nach jedem Raid immer bei den Elunes Erben war.Zum Ende meiner WoW Zeit hörten auch viele Elunes Erben auf wie der Leiter Shaelvon und mein guter Freund Grasshoper. Den Kontakt zu diesen Personen zu verlieren und zu merken, das er nur auf WoW aufgebaut war tut mir bis heute noch sehr leid. Es war eine schöne Zeit mit ihnen.Zwischen WoW und auch nach WoW wurden auch immer mal andere Spiele getestet. An die genaue Zeitlinie kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Aber zuerst habe ich mit Deephunter und Peck Vanguard getestet. Ansich war das Spiel sehr gut. Es hatte eine gewisse atmosphäre. Leider war das Spiel nur in English was für einige ein Hindernis war. Und wie jedes MMO ist alleine Spielen doof. Peck und Deephunter verließen wieder Vanguard und kehrten zum altgewohnten WoW zurück. Auch ich bin dann wieder zu WoW. Das lag aber zwischen der Zeit von Schwingen des Phoenix.Mit Grasshoper und Shaelvon habe ich dann Age of Conan getestet. Anfangs waren wir alle sehr begeistert "Ein Spiel für Erwachsene" dachten wir. Nachdem die erste Euphorie dann verflogen war, verabschiedeten sich die Leute wieder aus dem Spiel und kehrten auch zu WoW zurück. Zu der Zeit wollte ich aber nicht mehr zurück und wollte einen Schnitt machen. Shaelvon und Hoper haben nach einiger Zeit auch mit Wow aufgehört und gingen ihrer Wege.Nach WoW wurde ich zu einer Art MMO Nomade, ständig am weiter ziehen auf der Suche nach dem Richtigen. Nochmal ein Abstecher in Vanguard, GuildWars mit einem RL Freund, Runes of Magic, Warhammer Online (ca. 2 Monate mit Deephunter), Aion (ca. 1 Jahr mit Crusader mit langer Pause zwischendrin), Battleforge, kurzzeitig FFXIV und nun steht Rift vor der Tür. In all diesen Spielen habe ich bisher nicht mehr das gefunden, was ich in WoW hatte. Nochmal zurück zu WoW war aber nicht drin. Die Zeiten hatten sich geändert, viele Freunde spielten nicht mehr und auch ich habe mich geändert und will auch kein Hardcore Raider mehr sein.Und wie stehen wir nun heute da? Voller Erwartung gehen wir in RIFT und wollen dort aus der Masse hervorstechen. Gewillt Leistung zu erbringen, aber nicht mehr im Stile von WoW mit 3-5 Raidtagen die Woche. Mit Freunden aus WoW wie Deephunter und Peck stehe ich immer noch in Kontakt und mit anderen wiederum gar nicht mehr. Die Schwingen des Phoenix sind weiter fleißig am Raiden und werden immer noch ihrem Namen als beste Raidgilde auf dem RP Server Zirkel des Cenarius gerecht. Mittlerweile sind auch sie von großem Personalwechsel betroffen und der Raidleiter Charsomyr hat sich wohl auch verabschiedet.
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Aion Account Unbanned

Gestern wurde mir von einem GM auf mein Ticket hin, mein alter Aion Account wieder frei geschaltet. Nun habe ich 2 Accounts am Laufen. Auf dem neuen Account habe ich derzeit einen Spiritmaster in den ich schon etwas Zeit investiert habe. Es wäre Schade diesen einfach zu verkommen zu lassen. Daher schreibe ich nun noch ein Ticket ob es möglich ist meinen Char zwischen 2 Accounts zu transferieren. Wenn das nicht möglich ist, bin ich am überlegen wie ich es handhabe. Vielleicht fange ich auf dem alten Account wieder mal neu an. Die Vorteile dort sind einfach zu groß. Durch die vielen Treuemonate bekommt jeder Charakter so viele Items, Flügel und Lodas Amulette, was bei dem Neuen einfach nicht der Fall ist. Die Frage ist nur, in welcher Zeit schaffe ich es, wieder bis dahin zu leveln.

Eine Andere Möglichkeit wäre es, meine Assa weiter zu forcieren. Die ist nun bald Stufe 40. Ich habe wieder kurz gespielt und festgestellt, das Leveln mit dem Assa nicht so einfach ist. Man bekommt doch relativ viel schaden und ist auch nicht sehr flexibel. Nach jedem Kampf ist sowohl TP als auch MP leer und man muss lange reggen. Mit dem SM achtet man meist nur auf Mana und wirft nen Trank. Das Pet tankt und schon nach kurzer Zeit kanns weitere gehen. Durch CC und Pet Aggro Skills kann man auch 2 oder mehr Mobs binden.

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FFXIV - Im Forum gestöbert

Ich stöbere gerade etwas im FF Forum und lese mir die Testberichte der Spieler durch. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Kritik äußern. Nicht im negativen Sinne eher im konstruktiven. Dabei musste ich an meinen Bericht denken und mir viel aus, dass ich wohl kein guter Tester bin. Ich nehme viele Sachen, die einem presentiert werden einfach so hin und versuche damit klar zu kommen.

Viele bemängeln aber auch Sachen, die in den FAQ beschrieben werden. Viele lesen sich die FAQ nicht durch und wissen deshalb nicht was zu machen ist. Ein Tutorial über diese Sachen findet man im Spiel nicht. Ob dies an der Alpha liegt und ob es in der Endversion enthalten sein wird weis ich nicht.

Weiterhin weis man auch nicht, ob einige Sachen vom Hersteller so gewollt sind oder nicht. Nichtsdestotrotz sollte man die Sachen posten, die einem nicht gefallen.

So bemängeln die Spieler fehlendes Tutorial und Einführung in das Spiel. Man muss zunächst alle Tasten auf der Tastatur drücken um deren Funktion heraus zu finden. Bei mir war das genau so nur das ich mir hier weiter keine Gedanken gemacht habe und außerdem die Steuerung in der FAQ beschrieben wird aber eben nicht im Spiel.

Des Weiteren bemängeln viele die Steuerung und die Kamera. Ich habe zwar auch bemängelt, dass es mit der Maus kaum spielbar ist, hab es aber so hingenommen und für mich stand schon fest, alles mit der Tastatur zu spielen oder mir ein Gamepad zu kaufen. Aber das Gro der Spieler ist damit nicht einverstanden und äußern dies auch im Forum. Die Kameraführung mittels Gamepad kenne ich von der Konsole her und bin ein wenig damit vertraut, für andere hingegen ist das ein No Go! Diese wünschen sich unter anderem bessere Kammeraführung mittels Maus, Bewegung mit der Maus, interaktion mit NPCs per Mausklick u.s.w. und bemängeln dabei den Konsolenstil.

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Wieder nur gezockt

Letztes Wochenende wieder mal nur vor der Kiste gesitzt. Nichts gearbeitet außer Downloads gemacht und HoMM 5 gezockt. Samstags habe ich noch mein Auto sauber gemacht. Aber die Arbeit hab ich nur gemacht um mich vor der eigentlichen Arbeit zu drücken. Normal müsste ich bei dem Wetter im Vorgarten arbeiten um da mal weiter zu kommen. Hinterm Haus siehts auch nicht besser aus.

Meine Mutter tut schon den Garten umgraben, was ja eigentlich meine Aufgabe wäre. Aber ich sitz nur vorm PC und beruhige mein Gewissen damit was gearbeitet zu haben und wenn's nur das Auto war, was ja eigentlich nur für mich war. Zudem könnte ich ja auch noch was am PC arbeiten. Da steht auch noch so einiges an. Video Tutorial für die Firma CER, Dokumentationen für de Bernd, E-Mail an die Fa. Attribut wegen einem Fehler bei Becker & Schmidt. Selbst die Arbeit bleibt liegen. Daher habe ich auch immer so nen schlechtes Gewissen wenn ich ma mehrere Tage nur zocke, vor allem an WEs von morgens bis abends.

Ich denke, da muss sich dringend was ändern. Aber es ist wie mit allem. Der innere Schweinehund ist sehr stark ausgeprägt bei mir. Ich denke, das Hauptproblem ist, das ich nie weiß wo ich anfangen soll. Ohne Plan mach ich irgendwie gar nichts und immer stecken irgendwo kleine Probleme die mich dann komplett von der arbeit abhalten. Bleiben wir mal am Beispiel Vorgarten. Dort müsste ich bei den Kallenborn neue Unkraut Plane kaufen gehen, weis aber nicht mehr wie groß ich die letzte hatte und welche das war. Also geh ich nicht kaufen bis ich mir Gedanken mache was ich genau brauche. Dann müsste ich die Steine auf der eine Hälfte durch ein Wurfsieb werfen. Zuvor muss ich aber die schwarzen Steine in die Schubkarre machen. Die Schubkarre hat aber nen Platten und ich weis nicht wo die Luftpumpe ist. Also fällt der komplette Part schon mal weg.

Theoretisch sind das alles kleine Probleme aber diese nutze ich dafür mich vor der Arbeit zu drücken. Heute ist wieder mal gutes Wetter. Aber mein Vorhaben für heute sieht wieder alles andere vor als Arbeit. Zunächst wollte ich wieder meine Downloads checken. Dann evtl. die Netzwerkkabeltrommel zum Zaku fahren der wartet nämlich auch schon 3 Wochen darauf. Ja und dann sollte es wieder zu HoMM5 gehen. Aber ich denke, heute werde ich erstmal die schwarzen Steine aus dem Weg räumen um den Anfang zum sieben der roten Steine zu machen. Ein kleiner aber wichtiger Schritt ;)

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Spiele mit dem Gedanken, mit einen Server zu kaufen

Einige von euch wissen sicherlich, dass ich ein Hardware Enthusiast bin. Irgendwie habe ich immer den Drang, mir das neuste Equipment am Markt zu kaufen sofern es meine Finanzen zulassen. So habe ich mir erst neulich die total überteuerte Razer Mamba Maus gekauft obwohl ich nicht im geringsten die Features ausnutze noch professionell irgendwelche Spiele spiele.Mein neustes Projekt sollte ein Server werden, der die PCs in meinem Haus verwalten sollte, sprich IPs durch DHCP und Verwaltung mittels Domänen Controler. Dazu wollte ich einen "alten" P4 3,06 mit 4 GB RAM mit Windows Server 2008 x64 bespielen. Leider musste ich feststellen, dass der P4 keine 64 Bit Technologie an Board hat. Zunächst wollte ich meinen Spiele PC, einen Core2Duo 2,66, aufrüfsten auf einen Core2Quad. Aber der Prozessor alleine reichte nicht für den Server. Auch ein neues Board musste her. Die Sache wurde mir schnell zu Teuer. Der angedachte Server PC wird nun ein Gaming PC. Die eingebaute X800 Pro sollte dafür noch ausreichen.Im Zuge einer Kundenbestellung von Hardware habe ich mir aber dennoch etwas für meinen PC geleistet. So rüste ich nun meinen Arbeitsspeicher auf 8 GB DDR2 auf, ein neues LianLee Gehäuse, ein 600 Watt Targan Netzteil mit viel "Bling Bling" und ein Plextor StorX 1 TB NAS. Die Alten RAMs kommen in den Gaming PC. Der Server steht erstmal hinten an. Das NAS übernimmt die Funktion vom angedachten Filesever. Kosten für Hardware kommen auf mich keine zu. Dies übernimmt der Kunde im Gegensatz für die Arbeit die ich leiste. Und bevor Fragen auftauchen wegen Bargeld, dies wäre weitaus weniger als der Wert der Hardware.Da ich unbedingt einen zukunftsorientieren Server auf x64 basis möchte, will ich derzeit keinen x86 Server aufsetzten und mir die Arbeit nachher nochmal antun.

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