Blog by Markus Müller

Mein Lifestyle, meine Hobbies und alles dazwischen.

Rechnungen in Infopath

Da ich nun ein Kleingewerbe für IT-Services & Webdesign betreibe, stellte sich mir die Frage nach einem guten Rechnungsprogramm. Naheliegend war die Nutzung von Word oder Excel. Da ich SharePoint 2013 nutze, hätte ich die Dokumente hier auch direkt im Zugriff gehabt. Das ganze war mir aber nicht automatisiert genug. Da google dein Freund ist, habe ich etwas Recherchiert. Dabei bin ich auf ein gutes Tutorial von MVP Michael Greth gestoßen. Dieser hat ein Rechnungsformular mittels Infopath und Sharepoint erstellt.

 

In SharePoint kann man seine Listen pflegen mit dem Kundenstamm und den Artikeln. Mit dem Infopath Designer erstellt man sich nun sein Formular und greift die Daten aus dem SharePoint ab. Das Formular kann man abschließend in einer Formularbibliothek veröffentlichen und dann in SharePoint das Rechnungsformular ausfüllen und abspeichern.

Ein weiteres Problem war nun noch die Generierung einer einzigartigen Rechnungsnummer und das Speichern des Dokuments unter dieser Nummer. Auch hier bin ich über google fündig geworden und konnte das Problem lösen. 

Leider aber kam es zu Problemen, die sich nicht so einfach lösen ließen und die Nutzung des ganzen verhindern. Es ist leider nicht möglich eine Fußzeile in einem SharePoint Infopath Formular zu verwenden. Der Webservice beherrscht sowas wohl nicht. Ob nun eine PDF Datei erzeugt wird oder ein Ausdruck auf Papier ist dabei egal. 

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Neue ergonomische Tastatur fürs Office

Neue ergonomische Tastatur fürs Office

Da ich immer etwas von neuer Technik angetan bin, vor allem bei Mäusen und Tastaturen, habe ich mir diesmal keine Gaming Tastatur zugelegt, sondern eine ergonomische Tastatur fürs Büro von Microsoft. Angetan vom Design, einfach aber dennoch anders, wollte ich den Test wagen. Mit dem Ziel vor Augen, diesmal nicht so schnell die Flinte ins Korn zu werfen und zu versuchen, per richtigem 10-Finger System, die ergonomische Form richtig auszunutzen.

Zu diesem Zweck habe ich mir auch extra eine 10-Finger Schreibtrainer Software zugelegt. Zwischendurch mache ich immer mal wieder die ein oder anderen Trainingseinheit. Nun habe ich die Tastatur schon eine ganze Weile und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Tastatur durchaus gut ist. Sogar für Gaming ist sie einzusetzen, da sie nicht so schnell beim drücken mehrerer Tasten blockiert.

Mittels Schreibtrainersoftware habe ich bemerkt, dass das richtige 10-Fingersystem für mich schon einige Probleme dar stellt. Ich kann zwar 10 Finger blind schreiben und auch relativ schnell, aber ich drücke die Tasten dabei leider nicht mit den "richtigen" Fingern. Ich werde wohl noch ein wenig Übung rein stecken aber weiß ich nicht, ob ich beim richtigen 10-Finger System bleiben werde. Damit bin ich auf jeden Fall langsamer als mit meinem eigenen System.

Die Tastatur hingegen werde ich auf jeden Fall behalten. Für eine Retoure ist es mittlerweile sowieso zu spät.

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Office 365

Ich habe mir einen Account für die Online Produkte von  Microsoft zugelegt. Aber was ist Office 365 eigentlich? Nun es handelt sich hierbei um die Online Produktsparte von Microsoft. Darunter fallen Produkte wie u.a. Exchange, SharePoint 2010, Lync, Office WebApps und die Office Desktop Software.

Die Produkte sind unterteilt in verschiedene Mietpläne, welche sich im Umfang und im Service Unterscheiden. Gezahlt wird per Kreditkarte monatlich pro Benutzerlizenz. Die Mietlösung für Kleine und Mittelständige Unternehmen (KMU) kostet 6,50 € pro Lizenz und umfasst die Nutzung von Exchange, SharePoint, Lync und Office Web Apps. Für die Desktop Version von Office Professional Plus 2010 zahlt man 16 € pro User zusätzlich, hat aber dann die Vollständige Desktop Suite welche sich mit den Online Services nahezu nahtlos einsetzten lassen.

Wie kommt man nun an Office 365 ran. Zunächst sei gesagt, dass das Angebot nur für Firmenkunden gilt. Auf der Seite von Microsoft sind Verlinkungen zu den vers. Angeboten und Mietplänen. Plan P1 ist dabei für KMUs gedacht und Plan E3 für große Unternehmen. Ich habe mich logischerweise für Plan P1 entschieden. Nun wählt man sich im Zuge der Registrierung einen Domänennamen aus. In meinem Fall habe ich „unitynet“ verwendet. Nach Angabe von Firmen- und Kontaktdaten und nach der Zahlungsart bekommt man nun seine Zugangsdaten per E-Mail sowie eine Subdomain worüber man seinen Account verwalten kann. In meinem Fall also unitynet.onmicrosoft.com.

Die Person die das Paket registriert hat ist auch gleichzeitig der Admin. Beim Einloggen startet man im Admincenter. Hier kann man direkt über das Menü auf einen vorinstallierten SharePoint zugreifen und auf Outlook Webapp. Die E-Mail Adresse wird bei der Registrierung festgelegt und endet dann auf @unitynet.onmicrosoft.com.

Mit der Microsofteigenen Subdomäne war ich jedoch nicht zufrieden, aber MS bietet die Möglichkeit, seine eigene Domäne mit Einzubinden. Dies habe ich mit meiner Domäne „unitynet.eu“ getan, aber dazu später mehr.

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Gelöst: File Transfer bei Server 2008

Wie erwartet waren die Raid Einstellungen dafür verantwortlich, dass die Datenübertragungsrate in den Keller ging, nachdem der RAM voll geschrieben war. Grund hierfür war, die Write-Through Einstellung im Raidcontroller. Generell sollte man immer den Cache Modus verwenden. Dann tritt dieses Problem nicht auf. Nachteil am Cache Modus ist, wenn der Strom ausfällt, gehen die gecachten Daten verloren. Abhilfe hierfür kann eine USV oder eine Raid Batterie sein. 

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File Transfer Probleme bei Windows Server 2008

Während eines Projektes ging es darum, einen alten Server PC mit MS Server 2003 als DC abzulösen und durch ein neues Gerät zu ersetzen. Um den Aufwand gering zu halten wurde vorgeschlagen, das alte 2003er System zu virtualisieren. Also wurde vom alten Server ein Acronis Image angefertigt und in eine VHD umgewandelt.

Auf dem neuen Server wurde Server 2008 R2 installiert mit einem Raid 1 als Systemlaufwerk und einem Raid 5 als Speicher für die virtuellen Festplattendateien. Als Raid Controller kommt ein LSI MegaRaid zum Einsatz. Mittels Hyper-V sollte virtualisiert werden.

Soweit zur Vorgeschichte. Das Problem tauchte auf, als ich die 13 GB VHD Datei auf die Festplatte kopieren wollte. Die ersten 11 GB gingen Ratz Fatz in der gewohnten USB 2.0 Geschwindigkeit von etwa 25 MB/s. Dann aber brach die Geschwindigkeit ein und sank auf 6-8 MB/s und die letzten 2 GB der Datei dauerten noch 20 Minuten. Dies ist nicht normal und da ich noch weitere 80 GB kopieren musste wollte ich der Sache natürlich auf den grund gehen.

Alle Windows Updates wurden installiert. Zunächst hatte den USB in Verdacht, weshalb ich die neusten Treiber nachinstalliert hatte. Dies war aber keine Lösung. Dann versuchte ich diverse Einstellung am Raid Controller bezüglich Caching, leider auch ohne Erfolg. Später ist mir aufgefallen, das während des kopierens, der RAM kontinuierlich voll geschrieben wird. Ist der RAM bei 0 MB angelang, geht die Übertragungsrate in die Knie. Dieses Phänomen konnte ich auch an anderen PCs beobachten. Allerdings mit dem Unterschied, dass dort die Übertragungsrate nicht so stark abfällt und wieder bei anderen Rechnern gar nicht runter geht.

Ich habe mich in diesem Fall nun an den Support gewendet, welcher mir weitere Raid Einstellungen an Herz legte. Nächstes Wochenende habe ich nun 2 Optionen das Problem zu lösen. Zunächst besagte Raid Einstellungen, andernfalls nutze ich das Tool "Teracopy" zum Kopieren der Daten. Dieses nutzt beim Kopieren keinen Arbeitsspeicher und führt das Kopieren direkt aus.

Das Problem betrifft nicht nur USB sondern das Kopieren von Daten im Allgemeinen. Betroffen sind auch Kopiervorgänge von Disk to Disk und über Netzwerk.
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IE9 RC - mehr schlecht als recht

Ich hatte bereits den Internet Explorer (IE) 9 Beta genutzt und habe mir nun vor kurzem den neuen Release Candidate installiert. Dabei habe ich den neuen Browser von MS nicht auf Herz und Nieren getestet sondern nur als normaler End-User eingesetzt. Da ich viel mit Joomla Webseiten sowie auch den Microsoft SharePoint nutze, hier mein kleiner Bericht.

Die Microsoft eigenen Produkte und Webseiten laufen im Internet Explorer 9 sehr flüssig und gut. Ansonsten müsste man sich auch stark wundern.

Anders sieht es da bei anderen Produkten aus. Ist der Konsum von Informationen noch gut, so wird bei der bearbeitung von Webseiten schnell klar, dass der IE9 RC noch nicht für den Produktiveinsatz zu gebrauchen ist. Zunächst wäre da mal der Kompatibilitätsmodus, mit dem man falsche Darstellungen auf der Webseite korrigieren kann. Sowas kenn man von anderen Browsern her nicht. Die zeigen die Inhalte sofort richtig an. Beim IE9 hatte ich in der Joomlaverwaltung schon die ersten Darstellungsprobleme und musste diesen Modus (de)aktivieren? Ja man erkennt leider nicht genau, in welchem Modus man sich nun gerade befindet. Nunja, hat man den Modus erstmal umgestellt, scheint die korrekte Anzeige zu funktionerein.

Des Weiteren hatte ich unglaubliche Performanceprobleme. Gerade beim Scrollen in einer Beitragserstellungsmaske sowie in der ZOO Administration beim Zuweisen von neuen Elementen per Drag and Drop. Im späteren Verlauf konnte ich Elemente aus einem Auswahlfeld nicht mehr anklicken. Ich konnte somit meinen Beitrag nicht mehr einer Kategorie zuweisen. Plötzlich hat der Speicher-Button von Joomla nicht mehr funktioniert. Ich konnte drauf klicken, es ist aber nichts passiert. Auch ein aktuallisieren der Seite hat nicht geholfen.

Daher ist mein Fazit, der RC des IE9 ist noch nicht für den Produktiveinsatz geeignet. Zu viele Fehler, mangelnde Performance und die Kompatibilität nur mittels zweier Modi welche ich immer hin und her schalten muss. Sehr schade eigentlich, da ich doch den IE sehr oft im Einsatz habe wegen meines SharePoints. Muss ich also weiterhin 2 verschiedene Browser nutzen.

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SharePoint Upgrade - AKT2

Gestern und heute bin ich zu Akt2 über gegangen. In Akt1 habe ich den SPF2010 installiert und konnte meine Daten leider nicht mit nehmen. Nun habe ich mir ein altes Backup des SBS Server 2008 vom 31.10.2010 raus gesucht. Das habe ich virtuallisiert und das Netzwerk in ein VLAN2 gesteckt damit es keine Probleme mit dem Produktivserver gibt. Dort habe ich die aktuelle gesicherte SharedWebDb Datenbank rein kopiert um an meine Daten zu kommen und musste leider feststellen, dass das auch nicht funktioniert. Aus irgendeinem Grund ist die Datenbank nicht kompatibel mit dem WSS3 obwohl bisher nur 2 Monate vergangen sind. Irgendwas muss in der Zwischenzeit passiert sein. Ein Blick in die offenen Updates und siehe da, nicht installierte Updates vom 12.10.2010. Diese habe ich installiert und hatte somit wieder Zugriff auf meine Daten.

Mit einem virtuellen XP, das ich ebenfalls ins VLAN 2 gesteckt habe, habe ich die Daten dann auf die Festplatte kopiert. Anschließend habe ich das XP runter gefahren und wieder ins VLAN 1 gesteckt und die Daten dann in den aktuellen SharePoint hochgeladen. Nun habe ich endlich wieder meine Daten und kann weiter arbeiten. Es fehlt jetzt nur noch das Fine Tuning wie z.B. das Erstellen der fehlenden Tabellenspalten.

Was haben wir aus dieser Sache gelernt? Vor solch einem Unterfangen immer die virtuelle Serverfestplatte (VHD) sichern. Nun ja aus Fehlern lernt man und ich muss sagen, das ich einiges über die Datenstruktur von SharePoint und das Zusammenspiel der Datenbanken gelernt habe. Zudem habe ich jetzt einen SQL Server 2008 laufen und kann mich an dem neuen SPF2010 erfreuen.

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SharePoint Upgrade - AKT1

Wie angekündigt habe ich mich gestern bereits dran gemacht, meinen WSS3 auf das SharePoint Foundation 2010 upzugraden. Dazu habe ich auch eine Anleitung von Microsoft genau zu diesem Thema "Migrate WSS3 to SharePoint Foundation 2010 on SBS 2008" - genau meine Serverumgebung. Zuvor habe ich mir die Schritte durchgelesen und habe ein Backup von WSS3 gemacht sowohl über die Zentraladministration als auch über die Befehlszeile via stsadm.exe. Des Weiteren habe ich eine Kopie der Windows Internal Database, welche als Datenbank für den WSS3 dient.

Zu Beginn musste ich ich einen Upgradecheck durchführen. Dieser sagte mir, meine Datenbank wäre zu groß für ein Upgrade auf SQL 2008 Express. Meine Datenbank hat 5 Gigabyte und der SQL 2008 Express kann nur 4 Gigabyte verwalten. Also habe ich mir die Firmenversion von SQL 2008 Enterprise aufgespielt und die dazu nötigen Schritte durchgeführt wie u.a. das Management Center von 2005 Express deinstalliert. Dann ging es weiter - zuerst die SharePoint prerequisite Tools installiert und danach den WSS3 deinstallieren, noch eine kleine Änderung in der Registry und ich konnte mich an die Installation machen.

Nachdem ich alle vorbereitungen getroffen hatte (SQL2008, Datensicherung, Datenbankdateien) habe ich den SharePoint 2010 installiert. Nach Anleitung habe ich die Einstellungen vorgenommen, nach der Installation mittels Assistent eine Webseite erstellt und diese anschnließend wieder gelöscht. In Sharepoint habe ich dann eine neue Webseite erstellt und die alte SharedWebDb Datenbank in SQL 2008 übernommen sowie mittels Konsolenbefehl die DB mit dem SharePoint verknüpft.

Lange Rede kurzer Sinn: am Ende ging natürlich nichts mehr. Ich hatte weder meine Daten noch bin ich auf die Standardseite von Companyweb gekommen. Das Backup das ich habe gilt nur für die WSS3 Version und lässt sich auch nicht in SPF2010 einlesen. Die Daten sind im BAK Format und ein manuelles Entpacken der Daten geht auch nicht. Da die Migration fehlgeschlagen ist, habe ich SPF2010 wieder deinstalliert und die Datenbank leer gemacht und SPF2010 wieder neu installiert. Nun komme ich immerhin auf die Companyweb Seite und kann mir dort alles einstellen.

Mein weiteres Vorgehen für heute Abend sieht so aus. Ich virtuallisiere mit ein altes Acronis Backup vom SBS 2008. Spiele dann dort in den WSS3 das Backup ein und kopiere alle Dateien manuell über die Exploreransicht heraus. Anschließend erstelle ich mir im im SPF2010 alle Bibliotheken und spiele die Daten dort wieder von Hand zu Fuß ein.

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Upgradevorhaben Sharepoint WSS3 auf SharePoint Foundation

Ich bin begeisterter Nutzer des MS SharePoint Systems. Ich habe bereits meine ganzen Unternehmendaten und Dokumentationen dort gespeichert und einen Onlinezugriff eingerichtet. Somit haben alle beteiligten immer die aktuellen Daten von überall auf der Welt. Nun gibt es ja schon einige Zeit den den SharePoint Foundation Server der sowohl optische als auch funktionelle Neuerungen mit sich bringt. Daher befasse ich mich in den nächsten Tagen intensiv mit der Planung und Umsetzung eines Upgrades von WSS3 auf SPF. Die Ergenisse werde ich hoffentlich bis zum Wochenende hier posten können.

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