Blog by Markus Müller

Mein Lifestyle, meine Hobbies und alles dazwischen.

Logitech G700 im Test

Alternative zur Razer Naga ist mir die Logitech G700 ins Auge gefallen. Nicht ganz so viele Tasten, 13 an der Zahl, aber dafür anders angeordnet und daher vielleicht passend für meine Handform. Ziel ist es über die extra Mausbuttons bestimmte Skills auszuführen, wenn man die Maus im Spiel verwenden muss, beispielsweise beim Anvisieren von Gegnern oder Team-Mates. Dadurch soll das ständige Umgreifen zwischen Maus und Tastatur verringert werden.

Die Maus wird wie die Razer als Hybrid Funk- und Kabelmaus angeboten. Ist die Batterie leer, kann man das kabel anschließend und die Maus weiter verwenden. Hier schon das erste Manko. Das USB Kabel ist so dick und steif das es kaum als Alternative in Frage kommt. Die Funkverbindung funktioniert hingegen sehr gut. Die Haltbarkeit der Batterie schwankt je nachdem welchen Modus man verwendet. Wie schon von Razer bekannt, kann man die Maus im 500 Hz und im 1000 Hz Ultrapolling Modus verwenden. Bei letztem hingegen hällt der Akku kaum 4 Stunden durch. Bei 500 Hz hingegen lässt sich locker 8-10 Stunden spielen. Einige Spieler schwören ja auf ein Must-Have von 1000 Hz, mir hingegen reichen die 500 Hz aus. Liegt wahrscheinlich daran, dass es in MMORGPs nicht stark ins Gewicht fällt.

Die Maus an sich ist von der Form her sehr groß. Sie hat eine angeraute Oberfläche welche etwas unangenehm ist. Die 4 Daumentasten lassen sich recht gut erreichen. Allerdings ist die Taste für die Funktion Browser-Back etwas wackelig und es ist mir anfangs häufig vorgekommen, das er statt einer Seite gleich 2 Seiten zurück blättert. Die 3 Tasten für den Zeigefinger sind da schon etwas schwerer zu erreichen, ist aber immer noch im Bereich des Machbaren. Mit einer etwas größeren Hand auch sicherlich garkein Problem. Was mich am meisten gestört hat, ist die Form. Nach längerem Gebrauch hat mir der kleine Finger weh getan und das ist ein No-Go. Dies und die suboptimale Erreichbarkeit der Tasten haben mich dazu veranlasst das Gerät wieder zurück zu schicken.

Ich bin der Meinung nun erstmal genug Mäuse im Test gehabt zu haben. Ich bleibe nun erstmal meiner Razer Imperator treu und verwende die Zusatztasten meiner BlackWiddow. Sollte ich zum Zielen auf die Maus switchen müssen, werde ich mir die Skills die ich dann verwende so legen, dass ich sie mit der linken Hand anwenden kann. 

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WC3 Dota und G13

Neuerdings zocken wir (Crusader, Tobear und ich) den Warcraft 3 Mod "DotA" - Defense of the Ancients - Diese "Funmap"macht jede menge Spaß. Derzeit spielen wir aber nur gegen die KI und wagen uns noch nicht so recht an die Battlenet Competition ran. DotA ist eine Map mit 2 sich gegenüberliegenden Fraktionen. Ziel ist es das Hauptgebäude des Gegners zu erreichen und zu zerstören. Zum Lager führen 3 Wege, die sogenannten Lanes. Zu Beginn wählt man sich einen von vielen verschiedenen Helden. Zusammen mit Computergesteuerten Creeps die in Wellen spawnen stürmt man nun über eine der Lanes zur gegnerischen Base. Auf diesen Lanes kommt es immer wieder zu Feindkontakt entweder gegen die Helden oder nur gegen die feindlichen Creeps.

Der Invoker

Ich habe mir nun als Helden den Invoker ausgesucht. Dieser ist wohl mit Abstand der umfangreichste Charakter in diesem Spiel. Er hat keine direkt vordefinierten aktiven Skills. Die aktiven Skills werden dynamisch in der Skillleiste erzeugt auf Basis von 3 Grundskills. Diese Grundskills nenne ich nun mal Orbs denn bei Aktivierung fliegt eine Kugel um den Charakter herum. Man kann bis zu 3 Orbs um sich herum fliegen haben und dabei gibt es nochmal 3 vers. Arten der Orbs. Durch kombination der 3 Orbs erzeugt man nun einen aktiven Skill.

Als Beispiel nenne ich nun mal den Meteor Skill. Dazu müssen wir 2 Exort Orbs aktiveren und 1 Wex Orb. Hat man nun diese um sich herum schweben drückt man auf "Invoke" und nun bekommt man in seiner Skilleite den Skill "Meteor. Einen guten englischen Guide dazu findet ihr hier dotabestguides.com 

Das G13 Gamepad

Es gibt bis zu 10 verschiedene Skills. Dies macht den Invoker sehr dynamisch aber auch schwer zu spielen. Aus diesem Grund habe ich mir das G13 Macro Pad von Logitech gekauft um alle Skillkombinationen darauf abzubilden und durch einen Tastendruck zu aktivieren. Leider konnte dieses Gerät meine Erwartungen nicht erfüllen. Für meine doch eher kleinen Hände ist das Teil einfach zu Groß. Die Finger liegen statt auf den Tasten, in den Spalten zwischen den Tasten. Entspannte Bedienung daher Fehlanzeige. Der Use Case ist auch eher fraglich. Wofür das Teil genau nutzen? Für oben genannten zweck sicherlich sinnvoll aber für 90€ fehlt mir eindeutig die Relation. Sollten wir in ein paar Wochen mit DotA aufhören, liegt das Teil nur im Schrank rum. Makros in dem Umfang benötigt man einfach nicht. In FPS Games sind sie schlicht und ergreifend nutzlos und in MMORPGs hat man einfach die Möglichkeit der In-Game Makros. Dies macht das Gerät allein schon obsolet.

Das G13 Gerät bringe ich nun wieder zurück. Statt dessen werde ich alle Skills manuell mit der Tastatur aktiveren. Für die richtige Reihenfolge habe ich mir eine Grafik herunter geladen die groß und übersichtlich alle Skills darstellt samt zugehöriger Orbreihenfolge sowie Hotkeys auf der Tastatur. Zusätzlich ist die Auswirkung der Orblevel auf den Spell farblich markiert. Das heißt, es wird mir farblich angezeigt welchen Wert des Spruchs ich beeinflusse wenn ich den Level des jeweiligen Orbs steigere. Beispiel: wenn ich Exort steigere erhöht sich der Damage. bei Quas erhöht sich die Laufzeit bzw. die Reichweite u.s.w.

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Logitech G19 angeschaut

Die letzten Wochen war nicht viel los, daher auch auf meinem Blog nicht viel neues. Einfach nur viel arbeit. Seit neustem nutzt sich jetzt auch meine Tastatur noch ab und da hab ich mich mal im Vorfeld schon mal nach einer neuen umgesehen. Mein Fazit unter "Weiterlesen"

Die Tastatur macht für mich schon auf den ersten Blick einen billigeren Eindruck als der Vorgänger G15. Der Dipschalter zur Deaktivierung der Windows Taste geht sehr hakelig und man hat Angst den Schalter abzubrechen da der Schaltkopf nur an einem dünnen plastikstift befestigt ist. Die nichtregulären Mediatasten und die Bedientasten für das Display gehen alle sehr schwer und machen optisch auch nichts daher. Das Rad zur Lautstärkenregelung ist OK aber auch nicht unbedingt besser als beim vorgänger. Bei dieser Art von Rad hab ich eher noch das Gefühl, dass schmutz und krümmel sehr leicht eindringen können.

Der Anschlag der Tasten ist ja immer ein subjektives Empfingen. Für mich allerdings ist der Anschlag jetzt nichts weltbewegendes was einen Kauf rechtfertigt. Die Leertaste klappert sehr stark und wackelt dazu  noch wie ein Kuhschwanz. Die G-Tasten sind höher angeordnet als die restlichen Tasten. Ob das nun gut oder schlecht ist, kann ich durch das kurze Testen nicht sagen. Auf jeden Fall finde ich das vorhanden sein von Macro Tasten schon mal gut. Bei der Konkurrenz Razer sind alle Tasten mit Macros belegbar und keine Sondertasten vorgesehen. Das finde ich allerdings sehr schlecht da man nur eine sehr begrenzte Zahl von Tasten belegen kann, denn die Tasten verlieren dann ihre eigentliche Funktion.

Das Display ist bis auf einige Ausnahmen recht unbrauchbar. Es gibt auch ein Jahr nach Release keine vernünftigen Apps fürs Display und die Spieleunterstützung ist recht mager. Es ist gut wenn man sich wichtige Spieleinformationen anzeigen lassen kann die man nicht direkt Ingame sieht und man auch nicht auf einen 2ten Bildschirm legen kann.

Fazit

Total überteuerte Tastatur und von der Verarbeitung auch noch ein gutes Stück schlechter als der Vorgänger. Diese Tastatur kommt für mich auf keinen Fall in Frage. 

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