Blog by Markus Müller

Mein Lifestyle, meine Hobbies und alles dazwischen.

Mein kleines Fotostudio

Langsam baue ich mir zuhause im Büro ein kleines Fotostudio zusammen. Zweck des Ganzen besteht darin, die Möglichkeit zu haben Portrait- und Produktfotos zu schießen. Portraitfotos werde ich wohl eher selten schießen aber für das Webdesign hab ich bereits Aufträge für Produktfotografie. Um dies professionell zu leisten wurde eine weiße Leinwand angeschafft. Um eine Spiegelung zu erreichen wurde eine klare Plexiglasplatte auf einem Tisch mit weißer Tischdecke ausgelegt. Des Weiteren habe ich mir aus einer Milchglas Plexiglasplatte einen Lichttisch gebaut. Bestrahlt wird dieser von unten und hinten durch 2 Studiolampen. Hieraus positioniere ich die Produkte und fotografiere sie ab. Meine Ausstattung bisher besteht aus einer weißen Baumwollleinwand 3x3 m aufgehängt an 2 Stativen, 2x 125 Watt Studiolampen mit Softbox und mit Stativen, ein großes Polaroid Stativ, ein Lichttisch DIY mit einer Michplexiglasplatte montiert auf ein Holzgerüst sowie ein Metz 44-AS1 Systemblitz. Geplant ist jetzt noch eine längere Leinwand sowie Leinwände in anderen Farben. Etwas in grau und evtl. eine mit einem Farbverlauf. Zudem noch Funkauslöser um externe Blitze entfesselt auszulösen. Das ganze Equipment ist auch portabel und lässt sich beim Kunden aufbauen.
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Hochzeitsfotografie

Neulich wurden wir auf die Hochzeit einer Freundin meiner Freudin eingeladen. Meine Freundin war als Trautzeugin da. Ich habe mich als kostenloser Fotograf zur Verfügung stellt, da die Brautleute keinen hatten und ich den Tag als weitere Übung nutzen wollte. 2 Fliegen mit einer Klappe.

 

Am Hochzeitstag habe ich mich also mit meiner Sony A58 SLT ausgerüstet sowie mit den Objektiven 50mm Festbrennweite und 18-135mm Telezoom. Auf dem Standesamt stellte sich dann schnell heraus, dass ich mein 50mm Objektiv hier nicht einsetzen konnte, da die 50mm zu nah waren. Ich bekam keinen ordentlichen Ausschnitt hin und konnte den Abstand auch nicht verändern. Hinter dem Schreibtisch war einfach nicht genug Platz :)

Ich wechselte schnell zum 18-135er Objektiv. Hier hatte ich alle Möglichkeiten. Von Weitwinkel über Normalbereich bis hin zu Telezoom. Es hat sich herausgestellt, dass 35mm ein recht guter Wert ist. Ein Nachteil dieses Objektivs ist der schlechtere Lichtwert. Ich hatte zwar meinen Blitz dabei, dieser war aber zu hart für den kleinen Raum. Durch zuvor gemachte Erfahrungen habe ich gelernt, dass für Menschen in Bewegung Verschlusszeiten von 250 optimal wären. Alles darunter kann zu unschärfen führen. Das Licht in dem Raum war sehr schlecht. Zudem muss man in der hektik recht schnell zum Schuss kommen, man will schließlich den Kuß oder das Anstecken des Rings nicht verpassen. 

Also greift man in diesem Fall zu höheren ISO Werten. Hiervon bin ich aber kein Freund, da man das Rauschen doch schon sieht auf einigen Fotos. Also habe ich den ISO so niedrig wie möglich gehalten. Hätte ich nicht tun sollen. Es gab leider sehr viel Ausschuss durch unschärfen. Nun kann ich verstehen wenn man auf lichtstarke Objektive setzt die teils sehr kostspielig sind. Als professioneller Fotograf kann man sich so etwas nicht erlauben.

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Fotografie goin'on

Immer noch begeistert von der Fotografie. Das Kitobjektiv hat sich bei mir mittlerweile als etwas unscharf herausgestellt. Für den Anfang hat es aber durchaus ausgereicht. Mittlerweile habe ich mir noch 3 andere Objektive zugelegt. Natürlich für den günstigen Consumer Bereich. Ein 50mm Festbrennweitenobjektiv mit f1,8, also sehr lichtstark für Portraitfotos. Dann ein 75-300mm Teleobjektiv. Hier ist der Einsatz etwas begrenzt da man im kleinsten Bereich mit 75 schon weit weg sein muss und bei 300 schon sehr stark verwackelt sodass man ein Stativ benötigt. 

Ein 50mm Festbrennweitenobjektiv mit f1,8, also sehr lichtstark für Portraitfotos. Dann ein 75-300mm Teleobjektiv. Hier ist der Einsatz etwas begrenzt da man im kleinsten Bereich mit 75 schon weit weg sein muss und bei 300 schon sehr stark verwackelt sodass man ein Stativ benötigt. Nutzen will ich es u.a. für Tierfotografie bzw. Landschaften wo ich gewisse Dinge nah ran holen möchte. Hat sich aber derzeit noch nicht viel ergeben. Und zuguterletzt mein derzeitiges Lieblingsobjektiv. Ein 18-135mm Weitwinkel und Teleobjektiv mit f3.5-5.6. Derzeit auch meine teuerste Anschaffung mit knapp 400 €. Die Abbildung ist relativ scharf sofern ich das als Laie beurteilen kann. Es ist auf jeden Fall besser als das Kitobjektiv. Dies nutze ich derzeit als Immerdrauf Objektiv.

Worauf ich leider nicht geachtet habe, ist der Durchmesser der Objektive, sofern man darauf überhaupt achten kann. Das 50mm Festbrennweitenobjektiv hat 49mm Durchmesser. Also habe ich hierfür einen Polfilter und einen Graufilter gekauft. In Summe ca. 70 €. Das Kitobjektiv sowie das 300mm Teleobjektiv haben 55mm Durchmesser. Auch hierfür dann einen Polfilter und Graufilter. Wieder 70 €. Und das Neue 18-135mm Objektiv hat nun 62mm Durchmesser. Hat mich dann doch leicht genervt. Da dies aber mein neues Immerdrauf ist, habe ich mir diesmal einen Polfilter von B+W gegönnt für 100 €. Verspreche mir hiervon eine bessere Qualität.

Kommen wir nun zu den Graufiltern. Diese Filter sind dazu gedacht, die Verschlusszeiten anzupassen. Wenn man in einem sehr hellen Bereich ist und man hat sehr kurze Verschlusszeiten kann man diese Verschlusszeiten mit den Filtern verlängern. Dies ist vor allem wichtig wenn man z.B. fließendes Wasser mit langen Verschlusszeiten weich fotografieren will. Hier habe ich erstmal eins für das 49mm und eins für das 55mm Durchmesser Objektiv. Beide habe ich in der Stärke ND8.  Dies gibt um welchen Faktor das Licht reduziert wird. Weitere Stärken wären ND64 und ND1000. Für das neue Objektiv habe ich noch keinen Graufilter. Aber ich werde mir nächsten Monat wohl noch ein ND8 und ein ND64 für das 62mm Gewinde kaufen.

Mit Objektiven bin ich erstmal versorgt. Jetzt muss ich erstmal mehr praktische Erfahrungen sammeln. Ich habe in Zusammenarbeit mit einem alten Kollegen 2 Gebäude fotografiert. Beim ersten Objekt waren die Bilder nicht so gut, beim zweiten hingegen schon um einiges besser. Mein nächster Auftrag ist für die Webseite Holzbau Recktenwald. Hier fahre ich mit dem Chef rum und fotografiere bereits fertig gestellte Bauprojekte. Diese stelle ich dann ins Internet.

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Mein neues Hobby - Die Fotografie

Wie bereits letzte Woche geschildert, habe ich mir ja eine Spiegelreflexkamera geliehen und irgendwie habe ich Blut geleckt. Die Canon 350D war mir etwas zu Alt und wies schon Bildfehler durch Staub auf dem Sensor auf. Daher habe ich diese Leihgabe wieder an meinen Cousin zurück gegeben. Ich entschloss mich kurzerhand mir eine eigene Einsteigerkamera zuzulegen. Meine Wahl fiel auf die Sony Alpha A58 SLT.Hierbei handelt es sich um keine übliche Spiegelreflextechnik.

Bei der SLT ist der Spiegel fest und wird beim Auslösen nicht hochgeklappt. Der Spiegel ist Teildurchlässig und somit fällt Licht direkt durch den Spiegel auf den Sensor und ein anderer Teil auf den Sucher. Somit ist es möglich beim Fotografieren den Sucher zu nutzen oder direkt über das Display anzuvisieren. Zudem sieht man alle Einstellungen die man tätigt direkt auf dem Display und hat somit viel mehr Möglichkeiten Einfluss auf das Bild zu nehmen. 

Soviel mal zur Technik. Ich habe mich nun einige Zeit eingearbeitet und viele Webseiten durchforstet und ich mache täglich Fortschritte. Ich habe mir einen Polfilter gekauft und im Nachhinein erst gelernt, das man diesen Filter drehen muss um entsprechende unerwünschte Lichtspiegelungen heraus zu filtern. Neulich habe ich erst die Abblendtaste gefunden um auf dem Display die Auswirkung des eingestellten Blendenwertes auf dem Display sichtbar zu machen. All solche Kleinigkeiten die mich aber ein gutes Stück weiter bringen.

Dann habe ich mir ein Stativ gekauft und ich muss sagen, dass ich sehr gerne damit fotografiere. Man kann sein Objekt in aller Ruhe vorbereiten, die Kamera schön Positionieren und mit sehr langen Belichtungszeiten arbeiten. Dadurch entstehen meiner Meinung nach sehr schöne Fotos. Natürlich auch für normales Fotografieren bei schlechteren Lichtverhältnissen einzusetzen.

Des Weiteren habe ich mir ein 75-300mm Teleobjektiv gekauft und ein 50mm Festbrennweitenobjektiv mit Blende 1,8 für Portraitfotos. Das Teleobjektiv ist ein sehr günstiges Model welches ich gebraucht für 180 € erworben habe. Ich erwarte mir hier keine Wunder sondern habe es erstmal lediglich für den Zoom. Fotos habe ich bisher nur zu Testzwecken gemacht.

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