Blog by Markus Müller

Mein Lifestyle, meine Hobbies und alles dazwischen.

Retrospektive auf mein Jahr 2015

Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel "Gute Vorsätze für das Jahr 2015". Wie immer nehme ich mir ein paar Dinge für das Jahr vor und versuche diese umzusetzen. Lustigerweise hat 2015 irgendwie so gar nichts von dem geklappt, was ich mir zu Anfang des Jahres vorgenommen hatte.

Das Radfahren war dieses Jahr ein Desaster. Bis auf ein einziges mal auf einem Trail gab es nur 3-4 mal einen Ritt zur Arbeit. Den Rest des Jahres stand das Bike in der Garage. Ich verstehe auch nicht wieso. Denn Spaß an der Sache habe auch auf alle Fälle. 

Des Weiteren wollte ich es in diesem Jahr wieder etwas genauer mit einer Ernährung nehmen. Weniger Ausnahmen und mehr vollwertige Kost. Leider war das Gegenteil der Fall. Mehr "schnelles Essen" in Form von Nudeln und Brot und bei weitem wieder mehr Ausnahmen. Es wurde "vegetarischer Fleischersatz" genommen mit Ei und Milch und weniger Essen vorgekocht für den nächsten Tag.

Auch im Fitnesstudio Maori lief alles andere als gut. Ich zahle 45 € pro Monat und kann meine Besuche glaube ich an 2 Händen abzählen. Ich konnte mich nicht motivieren was auch daran lag, das meine Freunde alle bereits abgesprungen sind. Zudem ist mir das Studio mittlerweile zu meinen gewählten Kurszeiten einfach zu voll. Das Einzigste was mich motivieren könnte ist das RPM. Hier kann ich mir ein Rad reservieren und dann ist auch immer ein Platz da. Allerdings denke ich, da könnte ich genau so gut auch raus an die Luft kostenlos mit meinem Bike eine Tour drehen. Das Studio habe ich mittlerweile gekündigt. Der Vertrag läuft noch bis August 2016. Danach wollte ich mit einem guten Freund, dem Vito, zum Kieser Training. Hier hätte ich jemanden, der mit mir dort hin geht. So kann man sich gegenseitig motivieren.

Also habe ich von meinen guten Vorsätzen mal wieder nichts auch nur ansatzweise geschafft. Das Jahr 2015 hatte aber auch seine guten Seiten und es gab viel Neues was ich verwirklichen konnte.

Hier und da gab es neue Hardware für den PC. Die gibt es eigentlich jedes Jahr. Dieses Jahr habe ich aber endlich den Umstieg gewagt von dem Intel Core i7 der ersten Generation auf den neuen Skylake i7 der 6ten Generation. Ein neues Mainboard von Asus, neue RAM von G-Skill, ein neuer Tower von NZXT mit Razer Branding und eine neue Wasserkühlung. Den "alten PC" bekommt meine Freundin. Der Core 2 Quad den sie hat ist echt schon alt und bring für ihr EOS Game nicht mehr die optimale Leistung. Sie ärgert sich, verständlicher Weise, extrem damit rum, da die Frames nicht passen und das Spiel öfter abstürzt.

2015 habe ich auch meine Firma ein gutes Stück nach vorne gebracht. Mein Webseite habe ich stark ausgebaut. Viele neue Komponente, 2 neue Designs, sowie Inhalte für Dienstleitungen, Produkte und einen Self-Service in Form einer FAQ.

Ich konnte auch eine Partnerschaft mit der Firma Omnea eingehen. Dabei fungiere ich als Agentur für meine Kunden und kann diesen den Omnea Service direkt über mich anbieten. Dabei handelt es sich um automatisierte Eintragungen der Firmendaten in die 30 besten Online Branchenverzeichnisse sowie die Übermittlung der Firmendaten zu den Herstellern von Navigationssystemen. Dieser Service ist besser als jede Werbeschaltung in der Zeitung, da über den Link zur Firmenhomepage auch das Ranking bei Google verbessert wird. Meine Firmendaten habe ich mittels dieses Services bereits übertragen. Weitere Partnerschaften konnte ich mit Mailstore, O&O sowie mit Bitdefender eingehen.

Im privaten Bereich hat sich auch einiges getan. Zwar konnte ich die vegane Ernährung nicht zu 100% einhalten. Dafür habe ich aber noch andere Sachen kennen gelernt wie die basische Ernährung. Hierüber habe ich auch einige Bücher gelesen und mich weiter gebildet. Durch zu viel Lebensmittel die im Körper säure produzieren herrscht im Körper ein Säureüberschuss. In diesem sauren Millieu können verstärkt Krankheiten entstehen. Der Körper versucht diese Säure mit Basen zu neutralisieren und nimmt sich diese aus Knochen und Knorpel. Dadurch entsteht auch ein gewisser Verschleiß. Die neutralisierten Säuren werden als Salze im Körper eingelagert, sofern sie nicht abtransportiert werden können. Dies belastet den Körper wiederum. Mit einer basischen Kur sowie einer anschließend überwiegend basischen Ernährung kann man hier Abhilfe verschaffen. Für die basische Kur habe ich einige Basenpulver ausprobiert und diese 2 Mal täglich eingenommen. Mittlerweile nehme ich diese nur noch 1x am Tag. Meine Pflegeprodukte habe ich auch alle auf basische Alternativen umgestellt. Gesichtscreme, Körperlotion, Schampoo und Duschgel sind nun alle auf einer basischen Basis. Hat es bisher was gebracht? Nunja ich fühle mich gesund. Allerdings hat es sich bisher nicht positiv auf meine Sehstärke ausgewirk, noch auf meine Fingernägel, die etwas rillig sind noch auf meine grau werdenden Haare. All dies sind ja Anzeichen für das älter werden und sollte sich lt. Buch auch verbessern. Konnte ich aber bisher nicht bestätigen. 

Auch grüne Smoothies haben 2015 Einzug in meinen Ernährungsplan gefunden. So habe ich über eine Woche eine grüne Smoothie Kur gemacht, die dem Heilfasten sehr ähnelt. Nur eben mineralisiert man sich mit täglichen Smoothies. Bei dieser Kur konnte ich um die 6 Kilo abnehmen. Eigentlich hat mir das sehr gut getan. Ich war voller Energie und sehr Fit. Ich habe meinen Körper nicht mit irgendwelchen Lebensmitteln belastet. Nur Smoothies und Detox- bzw. Kräutertee.

Auch bei der Renovierung haben ich und meine Freundin fortschritte machen können. So haben wir noch einige Teile es Esszimmers verputzen und streichen können und haben das Schlafzimmer etwas aufgehübscht. Ein Boxspringbett haben wir uns angeschafft, damit der Rücken meiner Freundin entlastet wird und nun holen wir uns noch Laminat für Ess- und Wohnzimmer.

In diesem Jahr konnte ich auch noch etwas an mir selbst Arbeiten. Ich persönlich finde, das ich mich in einigen Bereichen positiv weiterentwickeln konnte. Ich habe mir ein neues Mindset anlegt. Was heißt das aber genau? Es ist schwer zu beschreiben. Ich bin ruhiger und gelassener geworden. Ich habe gelernt, wie man sich neue Angewohnheiten antrainiert. Ich habe gelernt wie man mehr Aufgaben effektiv abarbeiten kann. Ich konnte im Bereich Minimalismus Fortschritte machen und auch im Bereich Finanzen.

Wie sieht das im Detail aus? Zunächst habe ich viele Bücher gelesen welche großen Einfluss auf mich hatten. Beispielhaft wäre da zu erwähnen: "Wie man Freunde gewinnt" von Dale Carnegie, Finanzieller Minimalismus, Power Habits für Produktivität und Erfolg, Finanziel Frei, Nur ein Leben, Ständig müde und erschöpft - Neue Kraft durch Lebensfreude und Gelassenheit, u.v.m.

Zudem habe ich dann auch versucht, diese Ratschläge umzusetzen. Dabei geht die Ernährung und Minimalismus auch Hand in Hand mit mehr Gelassenheit und Stress-Abbau.

Durch gute Ernährung fühlt man sich auch gut. Es wirkt sehr positiv auf das Gemüt und man ist gut gelaunt. Stress kann besser verarbeitet werden. Durch ein minimalistisches Mindset lernt man seine Prioritäten anders zu setzen. Was bringt einem Freude im Leben? Nicht etwas das nächste tolle teure Gadget. Man lernt mit weniger Produkten zufrieden zu sein und seine Energie in Hobbies, Leben und Freunde zu investieren, was wesentlich mehr wert ist. Dadurch kann man sich von materiellen Gütern befreien was sehr entlastend wirkt.

Im Finanzbereich war das Buch Finanzieller Minimalismus ein sehr guter Einstieg. Da ich schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen hatte, wollte ich nun auch wissen, wie dies auf der finanziellen Ebene umgesetzt wird. Es hat mich gelehrt wie man durch Bugdetierung seines Einkommens einen Überblick bekommt und somit auch in verschiedenen Bereichen Geld einsparen kann. So habe ich über mehrere Monate meine Ausgaben in Excel aufgelistet und in Bereiche unterteilt wie Lebensmittel, Versicherungen, Wohnkosten, Auto, Kredite und so weiter. Alle Kosten habe ich auf einen Monat runter gerechnet. Für den Bereich Lebensmittel habe ich dann ein separates Konto bei der Bank eröffnet und überweise nun einen Teil meines Gehalts auf dieses Konto. Dies dient der Übersicht und fördert die Einhaltung des Budgets. Versicherungen und Kredite gehen wieder von einem anderen Konto ab. Ich habe mehrere Daueraufträge angelegt und mein Gehalt auf die Konten aufzuteilen. Der Minimalismus spielt dabei auch eine Rolle. Materialistische Dinge bringen dir nur kurzzeitig etwas Lebensfreude. Wenn du aus diesem Hamsterrad entkommst, kannst du dein Geld und deine Zeit viel besser investieren. Daher Frage dich vor jedem Kauf: "Bringt mich das in meinem Leben weiter? Brauche ich das wirklich?".

Über diese Bücher hinweg bin ich dann auch zum Thema passiver Geldfluss und finanzielle Freiheit gekommen. Daraufhin habe ich mich dann auch mit Aktien und Auxmoney beschäftigt. Ich konnte gegen Ende dieses Jahres ein Aktiendepot eröffnen, meine ersten Aktien kaufen welche auch Dividende ausschütten und habe bereits meine erste Auszahlung erhalten.

Abschließend möchte ich meiner Familie und allen Freunden und Bekannten einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016 und viel Gesundheit wünschen.

 

Gute Vorsätze für das Jahr 2016
Rückblick: 6 Monate "Echo of Souls" MMORPG