Blog by Markus Müller

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Post vom Anwalt - Unzufriedene Kundin schaltet wegen 30 € ungerechtfertigt den Anwalt ein.

Neulich war ich bei einer Kundin, bei welcher ich schon öfter wegen PC Problemen war. Die Kundin bekam ich damals vom EP Media Store SLS vermittelt. Damals warnte man mich schon, dass die wohl nicht ganz sauber ist. Nun ja, bis jetzt hatte ich keine großen Probleme, bis heute!
 
Ich wurde wegen eines PC Problems gerufen. Vor Ort habe ich festgestellt, dass der PC mit Adware infiziert ist. Versuche, diese Adware zu deinstallieren waren nur teilweise von Erfolg gekrönt. Zudem war der kostenlosen Virenscanner Antivir abgelaufen. Die Kundin wünschte eine Neuinstallation. Durch besagte Adware war dies aber leider nicht möglich. Der Virenscanner ließ sich nicht mehr installieren.
 
Vor meiner Abreise wies ich die Kundin darauf hin, dass zur kompletten Fehlerbehebung der PC neu installiert werden müsse. Die Kundin lehnte dies jedoch ab. Kulanter Weise habe ich für diesen Einsatz von über einer Stunde plus Anfahrt nur 30 € verlangt. Dies hatte sie aber leider nicht im Haus gehabt. Ich bot ihr daher eine Überweisung an, welche ich aber viele Wochen lang nach mehrmaliger Aufforderung nicht erhalten habe. Dann gab es auf einmal doch ein Lebenszeichen von der guten Frau. Sie meinte, sie zahle den Betrag aber unter Vorbehalt, denn sie war mit den Leistungen nicht zufrieden. Die 30 € habe ich daraufhin erhalten. Ich habe ihr nochmal per Mail geantwortet, dass der PC mit Viren verseucht ist und dass die Probleme nur durch eine Neuinstallation zu lösen wäre. Allerdings habe sie sich dagegen entschieden und daher trägt sie auch die Verantwortung für den ausgebliebenen Erfolg.
 
Kurze Zeit später erhalte ich Post vom Anwalt. Die Kunden hat wegen 30 € den Anwalt eingeschaltet. Im Schreiben steht, dass ich mit der Kundin einen Werkvertrag eingegangen bin und ihr daher einen Erfolg schulde. Da die Leistung nicht erbracht wurde, sehe die Mandantin davon ab, die 30 € zu zahlen. Zudem müsse ich die Anwaltskosten von 90 € tragen.
 
Zunächst muss ich sagen, dass ich keinen Werkvertrag sondern einen Dienstvertrag mit der Mandantin eingegangen bin. Dies ist bei solchen Aufträgen in der IT Branche so üblich. Bei einem Dienstvertrag wird kein konkretes Endergebnis geschuldet. Die Leistung muss dennoch bezahlt werden.
 
Zudem hat die Mandantin bereits die 30 € gezahlt. Von daher kann sie im Nachhinein schlecht von der Zahlung absehen. Da ich keine Firmenrechtsschutz Versicherung habe, habe ich dann die 80 € bezahlt. Der Kundin habe ich dann nochmal freundlich einen Brief geschickt, ob sie denn ihre 30 € auch wieder haben möchten, dann solle sie mir ihre Bankverbindung angeben. Die Antwort kam dann nach kurzer Zeit. Zitat: "Ich bin damit einverstanden, dass sie mir meine 30 € zurückerstatten. Ich hätte sie sowieso nicht mehr angerufen, das ist aber nicht meine Schuld".
 
Die Kunden hat nun auch ihre 30 € nochmal bekommen und die Sache ist für mich erledigt.
Vom Säure-Basen-Haushalt und Basenüberschüssige Er...
Wieder mal in Teso Online reingeschaut
 

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Samstag, 16. Dezember 2017
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