Blog by Markus Müller

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Hochzeitsfotografie

Neulich wurden wir auf die Hochzeit einer Freundin meiner Freudin eingeladen. Meine Freundin war als Trautzeugin da. Ich habe mich als kostenloser Fotograf zur Verfügung stellt, da die Brautleute keinen hatten und ich den Tag als weitere Übung nutzen wollte. 2 Fliegen mit einer Klappe.

 

Am Hochzeitstag habe ich mich also mit meiner Sony A58 SLT ausgerüstet sowie mit den Objektiven 50mm Festbrennweite und 18-135mm Telezoom. Auf dem Standesamt stellte sich dann schnell heraus, dass ich mein 50mm Objektiv hier nicht einsetzen konnte, da die 50mm zu nah waren. Ich bekam keinen ordentlichen Ausschnitt hin und konnte den Abstand auch nicht verändern. Hinter dem Schreibtisch war einfach nicht genug Platz :)

Ich wechselte schnell zum 18-135er Objektiv. Hier hatte ich alle Möglichkeiten. Von Weitwinkel über Normalbereich bis hin zu Telezoom. Es hat sich herausgestellt, dass 35mm ein recht guter Wert ist. Ein Nachteil dieses Objektivs ist der schlechtere Lichtwert. Ich hatte zwar meinen Blitz dabei, dieser war aber zu hart für den kleinen Raum. Durch zuvor gemachte Erfahrungen habe ich gelernt, dass für Menschen in Bewegung Verschlusszeiten von 250 optimal wären. Alles darunter kann zu unschärfen führen. Das Licht in dem Raum war sehr schlecht. Zudem muss man in der hektik recht schnell zum Schuss kommen, man will schließlich den Kuß oder das Anstecken des Rings nicht verpassen. 

Also greift man in diesem Fall zu höheren ISO Werten. Hiervon bin ich aber kein Freund, da man das Rauschen doch schon sieht auf einigen Fotos. Also habe ich den ISO so niedrig wie möglich gehalten. Hätte ich nicht tun sollen. Es gab leider sehr viel Ausschuss durch unschärfen. Nun kann ich verstehen wenn man auf lichtstarke Objektive setzt die teils sehr kostspielig sind. Als professioneller Fotograf kann man sich so etwas nicht erlauben.

Dann ging es nach draußen um noch ein paar Fotos in Pose zu schießen. Hier habe ich direkt auf das 50mm Portraitobjektiv gewechselt da man im freien den Abstand zur Person variiren kann.

Und dann kam mein nächster Faux Pas. In der Hektik habe ich den Blendenwert für die Schärfentiefe nicht korrekt eingestellt. Bei dem 1,8er habe ich viele Bilder mit 2,0 aufgenommen. Da kamm es vor, dass das Gesicht oder andere Teile nicht richtig scharf waren. Dies lag zum Teil auch daran, dass ich nicht stark genug auf den richigen Fokus geachtet habe. Ich habe viel über diese Thematik gelesen, aber in der Hektik im Livebetrieb kann das schon mal zu viel sein, wenn man keine Routine hat.

Alles in Allem kamen dennoch gute Fotos dabei heraus, sodass das Brautpaar zufrieden sein kann. Ich für meinen Teil habe wieder eine Menge gelernt und konnte etwas Praxiserfahrung sammeln.

 

ESO Stand zum 08.07.14
Fotografie goin'on

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Samstag, 18. November 2017
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